Graubünden baut in den Bergen.

Graubünden besticht durch dramatische Landschaft und ist ein interessantes Ziel neuer Architektur in den Alpen. Die bewusste Auseinandersetzung mit Tradition, Massstab und Material lässt zeitgemässe Architektur entstehen, ohne anbiedernd zu wirken.

Am Beispiel von Vrin entdecken wir den Holz-Strickbau neu interpretiert, in Vals die sorgfältige Verarbeitung des ortstypischen Valser Quarzit, Fläsch erhielt den Wakker-Preis für vorbildliche Ortsgestaltung und immer wieder neue Betonbauten, eingefärbt, mit Ornamenten versehen und/oder als Monolith in einschaligem Dämmbeton.

Im Kantonshauptort Chur erfolgt eine Rückbesinnung auf das Erbe der 60er Jahre Beton-Bauten, gleich mehrere Ikonen dieser Zeit wurden dank der Intervention des Heimatschutzes sorgsam saniert und erweitert, sodass Alt und Neu gemeinsam in die Zukunft blicken.