Zürich ist gebaut.

Dieses Credo der Zürcher Baudirektorin der Neunziger Jahre war einer der Grundsteine für neue und für die ganze Schweiz vorbildliche Planungsinstrumente. Kooperative Planungen ermöglichen, dass Zürich als grösste Schweizer Stadt auch in den Entwicklungsgebieten auf Qualität und Nachhaltigkeit setzen kann. Junge, ortsansässige Architekten können sich bei öffentlichen Wettbewerben behaupten.

Die Stadt wächst nachhaltig: Die 2000 Watt Gesellschaft ist auch bei den 10'000 Wohnungen, die nach dem Millennium in den folgenden 10 Jahren entstehen sollten, anzustreben. Dies geschieht nach wie vor im Bereich des genossenschaftlichen Wohnungsbau, wo Zürich mit dem grössten Anteil in der Schweiz aufwarten kann, aber auch in den Transformationsgebieten, wo Zürich hoch hinaus will. Baut Zürich dichter, ist nun die Frage.

Auch das historisch gewachsene Zentrum verändert sich und stellt mit seiner landschaftlich schönen Lage am See eine besondere Herausforderung für städtebauliche Eingriffe dar.

Foto © Thomas Entzeroth, Zürich